"Schätze" gehoben (2018)


Vernetztes Arbeiten in Eckersmühlen, Hilpoltstein, Wallesau.

Eine Premiere zum Ende der Legislaturperiode: Die Kirchenvorstände der Gemeinden Eckersmühlen, Hilpoltstein und Wallesau trafen sich erstmals zu einer gemeinsamen Kirchenvorstandssitzung. Ziel war es, sich besser kennenzulernen und Resümee über die vergangene Arbeit zu ziehen.

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Für einige begann diese Premiere sportlich: Die Kirchenvorsteher*innen aus Hilpoltstein nutzten die Einladung, um gemeinsam mit dem Rad einen sommerlichen Ausflug zur gastgebenden Gemeinde Wallesau zu unternehmen. Ebenso machten sich drei der Kirchenvorsteher*innena aus Eckersmühlen mit dem Rad auf den Weg.

Geleitet wurde das außergewöhnliche Treffen von Pfarrerin Verena Fries (Hilpoltstein), Pfarrer Bernhard Nikitka (Eckersmühlen und Wallesau), Religionspädagoge Gerhard Lachner (Hilpoltstein) und Margot Huyskens (Referentin im Dekanat und Geschäftsführerin des EBW Schwabach).

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Mit einer Andacht über den „Schatz im Acker“ eröffnete Pfarrer Bernhard Nikitka die Runde und appellierte dabei, gehobene Schätze nicht wieder mit einer Erdkruste überwuchern zu lassen.

Pfarrerin Verena Fries nahm das Bild für die Vorstellungsrunde auf. Die (oft Jahrzehnte lang erfahrenen) Kirchenvorsteher*innen  sollten bedenken, was für sie der größte Schatz der jeweiligen Kirchengemeinde ist. Mithilfe von symbolischen Gegenständen benannten alle, was ihnen am Glauben bedeutsam ist, was sie an ihrer Gemeinde „schätzen“.

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Als Ergebnis kam ein eindrückliche „Schatzkiste“ zutage, die klar das Profil und die Stärken der drei verschiedenenKirchengemeinden deutlich machte.

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Margot Huyskens bat die Teilnehmenden anhand der vergegenwärtigten Schätze weiter zu denken, was damit für eine künftige Zusammenarbeit der Kirchengemeinden nutzbar wäre und auch auf das zu schauen, was bereits in der Vergangenheit an Kooperation und Vernetzung gelungen ist.

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Das Ergebnis war für alle beeindruckend: Wir haben vieles gemeinsam schon auf den Weg gebracht, wie Kanzeltausch, Taizé-Gottesdienste, Konfirmandenarbeit. Viele Ideen und Visionen wurden deutlich, wo es Anknüpfungspunkte für eine weitere Vernetzung geben könnte. Neben den Inhalten wurde auch das persönliche Miteinander und die Offenheit an diesem Abend wert geschätzt – man ist neugierig aufeinander geworden!

Gerhard Lachner beschloss die Runde, dankte dem Vorbereitungsteam bestehend aus Frau Fries, Frau Huyskens und Herrn Nikitka - und leitete schließlich nach getaner Arbeit zum vergnüglichen Teil der ersten gemeinsamen KV-Sitzung über: dem reichlichen Buffet, das Wallesau spendiert hatte!

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Das gemeinsame Treffen hatte auch schöne Nebeneffekte: gegenseitiges Besuchen und „Schnuppern“ in der gemeindlichen Arbeit wurde verabredet, Adressen wurden ausgetauscht, alte Schulbekanntschaften wurden wiederentdeckt.

Text: Margot Huyskens, Dekanat Schwabach
Bilder: Karlheinz Pfahler

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